Schlafstörungen
Ursachen erkennen, gezielt behandeln und nachhaltig besser schlafen

Erholsamer Schlaf ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheit

Schlaf ist eine aktive und hochkomplexe Leistung unseres Körpers. Während wir schlafen, verarbeitet das Gehirn Informationen und Emotionen, festigt Erinnerungen und unterstützt die Regeneration von Immunsystem, Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-System und Nervensystem. Ein gesunder Schlaf trägt wesentlich zu körperlicher Gesundheit, psychischer Stabilität, Konzentrationsfähigkeit und Lebensqualität bei.

Vorübergehende Schlafprobleme sind in belastenden Lebensphasen häufig. Halten sie jedoch über mehrere Wochen an oder beeinträchtigen sie den Alltag erheblich, sollte eine medizinische Abklärung erfolgen.

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Schlafstörungen bei Frauen
Warum Frauen häufiger betroffen sind

Frauen leiden deutlich häufiger unter Schlafstörungen als Männer. Neben psychosozialen Belastungen spielen insbesondere hormonelle Veränderungen eine wichtige Rolle.

Erfahren Sie mehr: Behandlung von Schlafstörungen bei Frauen

Mein Behandlungskonzept bei Schlafstörungen

Ich verfolge einen ganzheitlichen und evidenzbasierten Ansatz, der sich an den individuellen Ursachen und Bedürfnissen meiner Patientinnen und Patienten orientiert.

1. Umfassende Ursachenabklärung

Im Rahmen eines ausführlichen ärztlichen Gesprächs werden unter anderem folgende Faktoren berücksichtigt:

Schlafbezogene Faktoren

  • Einschlafdauer
  • nächtliches Erwachen
  • Schlafdauer
  • Schlafqualität
  • Tagesmüdigkeit
  • Schnarchen
  • Atemaussetzer
  • Schichtarbeit
  • Schlafgewohnheiten

Körperliche Ursachen

  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Eisenmangel
  • Vitamin und/oder Mangel an Spurenelementen
  • chronische Schmerzen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • neurologische Erkrankungen
  • Schlafapnoe
  • Restless-Legs-Syndrom
  • hormonelle Veränderungen

Psychische Belastungen

  • Stress
  • Überlastung
  • Angststörungen
  • Depressionen
  • Burnout-Symptomatik
  • Lebenskrisen

Medikamentöse und äußere Einflüsse

  • Medikamentennebenwirkungen
  • Alkohol
  • Nikotin
  • Koffein
  • Energydrinks
  • Drogen
  • Bildschirmnutzung am Abend

2. Diagnostische Maßnahmen

Je nach individueller Situation können folgende Untersuchungen sinnvoll sein:

  • ausführliche Schlafanamnese
  • Schlaftagebuch
  • Laboruntersuchungen
  • Schilddrüsendiagnostik
  • Eisenstatus (Ferritin)
  • Vitamin/Spurenelemente Status
  • Neurobalanceprofil/Cortisoltagesprofil
  • Hormonstatus bei entsprechender Fragestellung
  • standardisierte Schlaf-Fragebögen
  • Blutdruck- und Herz-Kreislauf-Abklärung
  • Überweisung zur schlafmedizinischen Diagnostik
  • Schlaflabor bei Verdacht auf Schlafapnoe oder andere schlafbezogene Erkrankungen

3. Individuelle Behandlungsmöglichkeiten

Schlafhygiene und Lebensstilmedizin

Oft lassen sich bereits durch gezielte Veränderungen Verbesserungen erzielen:

  • regelmäßige Schlafenszeiten
  • Optimierung der Schlafumgebung
  • Reduktion von Alkohol und Nikotin
  • Anpassung des Koffeinkonsums
  • Bewegung und körperliche Aktivität
  • Stressmanagement
  • Entspannungsverfahren

Kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (CBT-I)

Die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie gilt heute als die wissenschaftlich am besten untersuchte Behandlung bei chronischen Schlafstörungen.

Dabei werden unter anderem behandelt:

  • ungünstige Schlafgewohnheiten
  • Grübelneigung
  • Schlafängste
  • überhöhte Erwartungen an den Schlaf
  • Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus

Die Wirksamkeit ist langfristig häufig besser als eine reine medikamentöse Behandlung.

Behandlung körperlicher Ursachen

Je nach Befund können zugrunde liegende Erkrankungen gezielt behandelt werden:

  • Eisenmangel Mangel an Vitaminen/Spurenelementen
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • chronische Schmerzen
  • Schlafapnoe
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • hormonelle Störungen

Medikamentöse Therapie

In ausgewählten Fällen kann eine medikamentöse Unterstützung sinnvoll sein.

Dabei erfolgt eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung unter Berücksichtigung von:

  • Alter
  • Begleiterkrankungen
  • Ursache der Schlafstörung
  • Wechselwirkungen
  • Abhängigkeitspotenzial

Eine medikamentöse Behandlung sollte möglichst zielgerichtet und zeitlich begrenzt erfolgen.

Wissenschaftlich fundierte Informationen

Die Diagnostik und Behandlung orientiert sich an aktuellen schlafmedizinischen Leitlinien sowie an den Empfehlungen internationaler Fachgesellschaften.

Wichtige wissenschaftliche Grundlagen umfassen:

  • Leitlinien der European Sleep Research Society (ESRS)
  • Leitlinien der American Academy of Sleep Medicine (AASM)
  • Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)
  • Internationale Klassifikation der Schlafstörungen (ICSD-3)

Unser Ziel ist eine individuelle, ursachenorientierte Behandlung, die nicht nur die Symptome verbessert, sondern die Ursachen der Schlafstörung nachhaltig berücksichtigt.

Dr. Katharina Konstantin, Allgemeinmedizin und Familienmedizin 1090 Wien

Ihr Weg zu besserem Schlaf
beginnt mit einer genauen Abklärung.

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